Mein Traum, dein Traum 

In Traumwelten gehe ich spazieren
und denke mir
Es seien Ideen

Ich kann sie nicht greifen
mit keinem Wort
Ausgedörrtheit alter Flüsse
und nur Tränen in den Augen vom vielen Blinzeln
Sehen kann ich sie nicht
Verloren die alten Sinne
für älteste Kreationen
Drum selbst wenn ich dir meine Augen liehe
bliebest du blind
Und einander die Hirnfasern zerfasern
wage ich nicht
Weshalb ich stumm bleibe
in der Hoffnung
auch du wärest ein Träumer
und meine Fingerspitzen an deiner Brust
seien Worte genug

So liegen wir beieinander
Schläfrig
schwer
still
in wattewolkenweicher Sicherheit
und der Herzschlag bloß unerhebbar abweichend vom möglichen Gleichklang mit den Strömen
unserer Gedanken so
bleiben die Augen geschlossen
und wir im Traum

Wehe nur
du kämest auf die Idee
meinen Traum zu träumen.
Ab dann müsste ich alleine gehen.

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