Des Frosches Leid

Es war einmal ein Gummifrosch
Der ganz viel auf sich hielt.
Er vergaß nur viel zu schnell
Wie oft das Leben spielt:

Der Frosch wollt gern der Größte sein
Doch wusste er nicht wie
Er blähte sich oft mächtig auf
Doch groß war er dann nie.

Er fragte sich:
Wie zeig ich nur, wie toll ich wirklich bin?
Nachts kam endlich die Idee
Zum Großvolk muss ich hin!

Eifrig durch den Wald gehüpft
Zum Luchs geschwind dahin
„So schnell wie er, und das ganz bald,
Danach steht mir der Sinn“

„So könnte ich viel Eindruck schinden,
Wär immer fix zur Stell
Könnt überall präsent mich zeigen
Denn ja, ich wär recht schnell.“

Doch wie er es auch ausprobierte:
Nie war er schnell genug
Und immer was, das ihn parierte-
Es war nur Lug und Trug.

Da sah der Frosch den Bären sitzen
Hoch auf dem grauen Stein.
„Der hat Macht- und muss nicht schwitzen-
Nur hoch muss man wohl sein.“

Er suchte lang, es war nicht leicht,
Den Thron für seine Ehre
Den er leicht erklimmen könnt,
Wo Platz für Hörer wäre.

Irgendwann dann doch gefunden:
Den perfekten Baum.
Hoch geklettert, tief gefallen-
Aus der schöne Traum.

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