Ich weiß nicht, was ich wollen soll,

Und weiß nicht, was ich will 

Und wenn ich mal was wollen soll

Dann bin ich plötzlich still. 

Ich will nicht, was ich wollen soll, 

Trau dem nicht, was ich will. 

Doch wollen was ich wollen soll

Klingt für mich nur nach Drill.

Und wenn ich mal was wollen will, 

dann traue ich mich nicht, 

denn verlieren was ich schaffen will, 

darauf bin ich nicht erpicht. 
Und sagt man mir: „Das machst du gut.“ 

Hab ich die Nase voll,

Und mag nicht mehr, was ich zuvor

Bezeichnet hab als toll.
Ich wäre gern ein Superheld,

Und träum von Ruhm und Ehr,

Doch gibt man mir den Lorbeerzweig,

Will ich all das nicht mehr. 
Ich mach es so wie’s mir gefällt

Und will dafür Respekt.

Doch hat die wirklich harte Nuss 

Noch niemandem geschmeckt.
Und mache ich’s dann wie der Rest,

Dann bin ich das wohl auch.

Dann schaut man nur durch mich hindurch,

Bleib übrig, nicht gebraucht.
Will anders sein, als sie es sind,

Bin deshalb total gleich.

Bin Zar und Bettler gleichermaß‘

Doch nur in meinem Reich.
Ich hör nur, was ich wollen soll

Und weiß mir keinen Rat.

Und will doch nur dies eine Ding:

Zu dürfen, was ich mag.

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